und Anwärter seine Arbeit im Sinne von Dr.
Schreber durchführen. Mit regelmäßigen Ver-
sammlungen, Anwärterschulungen, Fachvorträ-
gen, Erfahrungsaustauschen mit anderen Spar-
ten und Gartenbegehungen war ein angenehmes
Miteinander gegeben. Es gab einen Frauenchor,
eine Frauengruppe, Sommerfeste, Oktoberfeste
(Bockbierfeste), Weihnachtsfeiern für Kinder und
Rentner, Skatturniere und auch Familienfeiern,
für die unsere Kantine genutzt wurde. Hier war
ein Treffpunkt der Mitglieder und der Besucher aus
Wahren und Umgebung.
Die hier aufgezeigten Erinnerungen in meiner
langen Zeit des Verweilens in der Anlage, im
Kindergarten und die 1948 erfolgte Übernahme
des Gartens meiner Großeltern bekunden eine
fast 100jährige Vereinszugehörigkeit.
Für Vollständigkeit und lückenlose Darlegung
aller Zusammenhänge und Ereignisse kann ich
nicht garantieren, zumal alle Unterlagen und
erstellte Chroniken leider nicht mehr vorhanden
sind. Ich hoffe hiermit meinen Beitrag zur Erstel-
lung der Vereinschronik beizutragen und bin
zwecks Nachfragen oder Ergänzungen gern be-
reit, weitere Auskünfte zu geben.
März 2000 Fr/Tr
Leider hatte die Anlage mit den Wirtschaftern
des Spartenheimes (Kantine) nicht immer eine
gute Lösung gefunden und so entstanden Ende
der 70er Jahre innerhalb von drei Monaten Schul-
den von mehreren tausend Mark bei einer Braue-
rei und dem Handel. Der Stadtverband beglich
zwar die Summen, verlangte aber die gesamten
Pachterlöse und die Erlöse aus der Verpachtung
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des Spartenheimes. Dieser völlig unsachliche
Beschluß wurde gegenüber dem Stadtverband
gekündigt und dank des Gartenfreundes Profes-
sor Dr. S. Fröhlich und des Vorstandes juristisch
richtig gestellt.
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Ab 1981standen uns dann diese Einnahmen wieder
zurVerfügung und wurden
entsprechend den Besch-
lüssen der Jahresversam-
mlungen verwendet.
Trotz mancher Probleme
mit den staatlichen Orga-
nen konnte bis zur Wen-
de 1990 der Vorstand mit
seinen einzelnen Kom-
missionen und der Unter-
stützung aller Mitglieder