der ehemaligen Kolonade untergebracht waren,
z. B. Korbballständer, Taue, Medizinbälle, Rei-
fen, Ringe (auch für den Rundlauf), Stelzen,
Springseile, große und kleine Bälle für Ballspie-
le aller Art und vieles mehr.
Mit dem Bau der Halle „Marie" der Pittler AG
westlich der Gartenanlage wurde ein Durch-
gangsweg von der Stammerstraße nach dem Pitt-
lerwerk gebaut. Auch durch den Bau eines
Feueerlöschteiches der „Büssing N.A.G." (Auto-
mobilwerk) im östlichen Teil der Anlage wurde
überwiegend durch Vereinsmitglieder gestaltet
und fanden nicht nur bei den Gärtnerkindern
große Resonanz. Die Höhepunkte waren die jähr-
lichen Kinderfeste Anfang Juli (wegen der vie-
len Kirschen für die Tombola) mit dem festlichen
Umzug durch Wahren. Voran die Eisenbahner-
kapelle, die Vereinsfahne und drei bis vier fest-
lich geschmückte Pferdewagen mit Kindern der
Mitglieder, Teilnehmer der Spielnachmittage
und vielen Gästen.
Eine große Tombola wurde in der Kollonade
aufgebaut. Dafür mußte jeder Gar-
ten drei Gewinnnummern durch Obst, Blumensträuße, Backwaren
oder dergleichen belegen. Ebenfalls
gab es jede Menge Kirschen von ca.
10 großen Bäumen der Anlage. Auch
Spenden von Förderern waren zu ge-
winnen. Neben den üblichen Spielen
wurde den Kindern auch ein kleines
Karussell, Adlerschießen und ande-
re Arten sportlicher Betätigung ge-
boten. Für das leibliche Wohl gab es
zusätzlich Bockwürste der Fleische-
reien Stubert und Vogel (im Wech-
sel), ein Bierzelt der Sternburgbraue-
rei und eine Eisbude auf dem Spiel-
platz. Das Kinderfest fand für die
Kinder mit dem abendlichen Lam-
pionumzug seinen Abschluß. Die Er-
wachsenen konnten dann am Abend
auf einer unter den Kastanien errich-
teten Tanzfläche noch das Tanzbein
schwingen. Wenn auch am Tage die
Gärten schon schön geschmückt
waren, boten dann abends die dort
aufgehängten und leuchtenden Lam-
pions ein festliches Bild.
Der jährliche Spielbetrieb fand mit
dem Erntedankfest seinen Abschluß.
Von einem Teil der Erlöse der Som-
merfeste wurden ständig neue Spiel-
geräte gekauft, die im Schuppen an
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Belegung der Kleingartenanlage in den 30er Jahren