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Ende der 40er Jahre wurde auch der Spielbetrieb
wieder aufgenommen, der Spielplatz war wie-
der nutzbar. Das erste Nachkriegssommerfest
konnte durchgeführt werden, mit Beteiligung
von Volleyballmannschaften vom „Roten Stern"
und aus den Wohngebieten. Die Versorgung war
zwar problematisch, aber trotz vorhandener Le-
bensmittelkarten gab es einen Neubeginn. Mit
der zunehmenden Konfrontation der Super-
mächte USA und Sowjetunion wurde auch die
Kleingartensparte in Mitleidenschaft gezogen.
Der oberhalb des Spielplatzes liegende Teil der
Gärten wurde zum Teil gekündigt und der so-
wjetischen Militärverwaltung übereignet.
Nach und nach normalisierte sich das Leben in
den Gartensparten, allerdings wurde der politi-
schen Arbeit mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
Wettbewerbe über hohe gärtnerische Erträge,
politische Problemdiskussionen bis hin zur Ge-
staltung von Wahllokalen waren durchzuführen.
In dieser Zeit wurde das Interesse an Kleingär-
ten sehr groß und jede Sparte besaß Anwärterli-
sten für die Neuvergabe von freistehenden Gär-
ten. Bestimmte Regelungen bei Besitzerwechsel
mußten eingehalten werden, z.B. für Armee- und
Polizeiangehörige, Dreischichtarbeiter, kinder-
reiche Familien. In dieser Zeit fand ebenfalls ein
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echter Generationswechsel und eine Verjüngung
der Mitglieder statt. Mit vielen Eigenleistungen
und materieller Hilfe der Betriebe „Roter Stern"
und „Drema" konnten der neue Anbau an der
Kantine und der daneben befindliche ehemalige
Kohlenschuppen erfolgen.Der Geräteschuppen
sowie das Vereinszimmer wurden neu errichtet
. Ein lang ersehnter Wunsch ging endlich in den
80er Jahren in Erfüllung: Alle Gärten wurden mit
einem Elektroanschluß ausgestattet, nachdem die
Beleuchtung des Hauptweges mit einem An-
schluß einer Alarmanlage für die Kantine bereits
Anfang der 70er Jahre erfolgt war. Auch dabei
erhielten wir materielle und finanzielle Unter-
stützung durch die bereits genannten Betriebe
und durch den Staat.